Du rufst den Kindern zu, schon mal zum Auto zu gehen. Du bist spät dran, wieder.
Im selben Moment bereust du es.
Die Große ist zuerst durch die Tür. Und dann … der Schrei. Du kennst ihn. Dein Sohn liegt am Boden.
„Kann es nicht einmal ohne Theater gehen?“, denkst du, während du zu ihm läufst.
Und gleichzeitig, parallel, wie immer: Was sage ich heute meinem Chef. Wieder zu spät.
Das hier braucht Zeit. Ruhe. Dein ganzes Fingerspitzengefühl.
Genau das hast du gerade nicht.
Liebe Lehrkraft, liebe Begleitperson:
Diese Szene siehst du nie.
Du siehst: ein Kind, das funktioniert. Vielleicht sogar besser, als du dir ausmalen kannst.
Bis es, für dich aus unerfindlichen Gründen, an einer scheinbaren Kleinigkeit zusammenbricht.
Und du weißt nicht, warum.
Falls du das kennst – von der einen oder der anderen Seite:
Du bist nicht allein damit!
Hier triffst du Menschen, die das genauso kennen.
PDA verstehen - Leben mit einem Kind im Autismus-Spektrum
Autopia
Wo Menschen zusammenkommen, die Kinder im PDA-Spektrum in die Welt begleiten.
Ja, das heißt konkret: Eltern und Begleitpersonen sitzen in Autopia im selben Raum. Das macht manchen zuerst unsicher.
Deshalb zwei Dinge vorweg:
Erstens: Ich will hier kein Instagram nachbauen, bei dem sich keiner mehr traut, einen ehrlichen Kommentar zu hinterlassen. Genau deshalb gibt es diesen Raum.
Zweitens: Du kannst dich mit einem Nickname anmelden, ganz ohne Klarnamen. Ich prüfe nur, ob deine Mail-Adresse mit deiner Bestellung übereinstimmt, mehr nicht.
Etwas Mut braucht es trotzdem. Weil ich hier nur Menschen haben will, die wirklich daran interessiert sind, was dieses eine Kind braucht. Nicht die Checkliste. Nicht die Standardlösung.
Denn bei PDA gilt der krasse Gegensatz zu „kennst du einen, kennst du alle“. Hier heißt es: kennst du einen, kennst du einen. Es heißt nicht umsonst Spektrum. Manche Maßnahmen helfen vielen, aber nie automatisch allen. Es braucht immer den Blick auf genau dieses Kind.
Deshalb brauchen wir diesen ehrlich interessierten Austausch.
Das ist der Grund, warum ich das mache.
Weil ich will, dass diese Kinder endlich gehört werden. Und verstanden.
Nicht mehr abgestempelt als lästiges Anhängsel, das man irgendwie durchbringen muss. Nicht mehr als Trotzkopf, der spinnt. Nicht mehr als Kind, das einfach nur „austickt“.
Und ich will, dass diese unnütze Schuld-Frage endlich aufhört. Dass gemeinsam nach Lösungen geschaut wird, statt mit Begriffen wie Helikopter-Eltern, Inobhutnahme, Erziehungsinkompetenz um sich zu schmeißen.
Vor lauter Expertentum wird eines übersehen:
Das, worüber hier geurteilt wird, ist ein junger Mensch. Einer, der besonnene, herzoffene und resiliente Erwachsene braucht. Erwachsene, die bereit sind, ihn tief zu verstehen & ihn in der Folge vor einem nahezu unmenschlichen System zu schützen wissen.
Menschen, die diesen Kindern den Raum halten, schenken, füllen. Damit sie Sicherheit erfahren können, um zu wachsen und zu lernen. Aus sich heraus.
Für Eltern, Großeltern, Begleitpersonen, I-Kräfte, Lehrkräfte und alle, die mit PDA-Kindern leben, arbeiten und ihnen offenen Herzens begegnen.
Bewusst gemischt. Bewusst gemeinsam.
Denn das Kind steht in der Mitte.
Und je besser sich die Menschen um es herum verstehen, desto mehr Luft bekommt es zum Atmen.
Wenn du Teil dieser Bewegung sein möchtest.
Wenn du im Chat jederzeit deine Fragen stellen kannst.
Wenn du Zugang bekommst zu Aufklärung übers PDA-Spektrum, einer Checkliste, ob dein Kind reinfällt, Impulsen zur eigenen Selbstfürsorge und dem Vortrag für Begleitpersonen; und ab Oktober auch zu regelmäßigen Live-Calls, in denen wir uns direkt austauschen:
Was, denkst du, muss dich das kosten?
Na?
Ich sag’s dir. Und ich weiß, dass es verrückt klingt: gar nichts!
Diese Membership ist Open Source. Für dich völlig kostenfrei.
Du sicherst sie dir für 0 Euro direkt über diesen Link und profitierst, du, deine Familie, deine Arbeit, von allem, was innerhalb der Community entsteht.
Das ist utopisch.
DAS IST AUTOPIA
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