Manchmal ist es so frustrierend. 

Ich sehe mein Kind, sehe seine Herausforderungen, sowie seine Gaben. Lerne selbst so viel, um ihn und unsere Situation besser zu verstehen, ihn zu entlasten. Ich wende nun seit einiger Zeit an, was ich im Podcast über die Nervensystemampel gelernt habe, versuche immer mehr ihn zu lesen und die grünen Knöpfe zu drücken, von denen du liebe Vanessa sprichst. Es gibt auch schon kleine Erfolge und das macht mich mächtig froh. Ja, jetzt kommt mein ABER… 

So viel ich auch aufbaue und Co reguliere, so ist es nach einem Schultag alles wieder „weg“.  Mein Sohn hat eine neue Lehrerin, sie ist extrem motiviert und engagiert und lässt nicht locker, ihm unablässig Angebote zum Lernen zu unterbreiten. (Wir  sind an einer freien Schule) Er hat mehrfach klar geäussert, dass er sich meldet, wenn er ihr Angebot annehmen möchte. Doch die Lehrerin spricht ihn immer wieder an und sagt, er habe sich beim letzten Gespräch doch bereit erklärt öfter Englisch zu machen.

Es macht ihn so wütend, dass sie seine kommunizierten Grenzen nicht akzeptiert. Das ich mit ihr rede will er nicht. Sie soll es von selbst „endlich kapieren“.  Was ich also sagen will ist: macht es Sinn, gegen Windmühlen zu kämpfen? Ich meine, mein Mann sagt immer, dass das Leben da draussen eben nicht so ist, dass Menschen Rücksicht nehmen auf unsere spezielle Panda-Situation. Und das er nie da draussen zurecht kommen wird, wenn ich mich weiter klein mache, nur damit er nicht „eskaliert“…wir streiten oft darüber. Das macht mich zusätzlich traurig und raubt mir viel Kraft. 

Danke, dass ich das einmal hier lassen durfte.

Ein kleiner Funke Hoffnung